Der Rohstoff

Ein Leben ohne Stahl? – Unmöglich!

Stahl ist mehr als nur ein Werkstoff. Egal, ob praktische Kücheneinrichtung, Autoausstattung, stylische Gartenmöbel oder schicke Schmuckstücke – das Mischmetall ist ein beständiger Begleiter in unserem Alltag. Und das nicht ohne Grund: Stahl ist ein äußerst vielseitig einsetzbares, robustes und vor allem nachhaltiges Material. Aber was macht den Werkstoff nun zu der eierlegenden Wollmilchsau?

Die Mischung macht´s: Eigenschaften von Stahl 

Jetzt wird es kurz etwas kompliziert – aber dranbleiben, es lohnt sich. Stahl, wie wir ihn kennen und nutzen, kommt als reiner Rohstoff nicht in der Natur vor, sondern muss immer industriell gefertigt werden. Stahl ist also streng genommen kein reines Metall, auch wenn er oft als solches bezeichnet wird. Es ist vielmehr eine sogenannte Legierung, das heißt, ein Mischmetall, das aus mehreren Rohstoffen zusammengeschmolzen wird. Die Hauptbestandteile sind Eisen und Kohlenstoff, wobei der Kohlenstoff-Anteil mit maximal 2,1 Prozent sehr gering ist. Wäre dieser höher, würde der Stahl zwar härter, aber auch spröder und somit weniger formbar werden.

Rohstahl, Edelstahl, Baustahl – die Liste der Werkstoffe könnte ewig weitergeführt werden. Insgesamt gibt es in etwa 2500 verschiedene Stahlsorten. Der Unterschied liegt in der Zusammensetzung der einzelnen Bestandteile. Denn neben Eisen und Kohlenstoff kann das Mischmetall auch Phosphor, Nickel oder Chrom enthalten. Kurz gesagt: Die Mischung macht´s. Je nach Anteil der einzelnen Legierungselemente variieren die Eigenschaften des Stahls. Der Vorteil von rostfreiem Edelstahl ist zum Beispiel, dass er gegen Wasser beständig ist, was ihn für den Einsatz in Küche oder Bad besonders beliebt macht. Es gibt aber auch besonders hitzebeständigen oder sehr gut formbaren Stahl.

Hart wie Stahl: Vorteile des Werkstoffs

Der Titel des US-amerikanischen Kultfilms aus den 90er Jahren trifft nur bedingt zu. Stahl ist zwar ein äußerst stabiles und widerstandsfähiges Material, aber der große Vorteil ist die Flexibilität des Werkstoffs. Aufgrund des geringen Kohlenstoff-Anteils lässt sich das metallisch glänzende Material nämlich wunderbar verformen. Während des Bearbeitungsprozesses kann der Stahl mit unterschiedlichen Methoden in Form gebracht werden. Und egal, ob kalt oder heiß: Er lässt sich schweißen, gießen, schmieden, biegen – aber nicht brechen.

Das ist sie also – die eierlegende Wollmilchsau. Stahl ist leistungsfähig, individuell formbar, preisgünstig und flexibel einsetzbar. Kein Wunder also, dass unsere Arbeitswelt durch den Werkstoff geprägt ist und jeder sich das nachhaltige Material zu Nutzen macht: Architekten, Künstler, Ingenieure, Designer – und natürlich wir bei ferroc.

Aber es geht noch weiter….

Langlebiger Stahl: Eine unendliche Geschichte

Wusstest du, dass Stahl zu 100 Prozent ohne Qualitätsverlust recycelt werden kann? Je nach Verarbeitung und Zusammensetzung können Produkte aus Stahl nicht nur stylisch aussehen, sondern sie sind auch noch äußerst langlebig. Und haben sie dann doch einmal ausgedient, werden sie einfach eingeschmolzen und neuer Grundstoff daraus gewonnen.

40 Prozent des heutigen Stahls besteht aus Schrott. Allein in Deutschland werden jährlich aus 20 Millionen Tonnen Stahlschrott wieder neue Produkte hergestellt. Weltweit sind es bis zu 570 Millionen Tonnen – das sind 9.500 Empire State Buildings oder 76.000 Eiffeltürme. Egal, ob Windrad, Badewanne, Büroklammer oder Getränkedose – Stahlschrott steckt überall drin. Auch in den Produkten von ferroc.

Und damit liegt es klar auf der Hand: Stahl ist Recyclingweltmeister und gehört noch längst nicht zum alten Eisen. Denn auf zukünftige Herausforderungen für Industrie und Wirtschaft wie zum Beispiel die Reduzierung der CO²-Emissionen oder die ressourcenschonende Produktion hat der Werkstoff eine nachhaltige Antwort:

Der ökologische Fußabdruck eines Stahlproduktes verkleinert sich, je häufiger die Metalllegierung wieder als Rohstoff eingesetzt wird.

Pott, Stahl und ferroc

Doch nicht nur der Aspekt der Langlebigkeit und Nachhaltigkeit begeistert uns bei ferroc.

Als Unternehmen aus dem Ruhrgebiet hat uns der metallene Werkstoff mindestens genauso geprägt wie die ganze Region. Deshalb haben wir uns gedacht: Wieso nicht Pott-Tradition mit Innovation verknüpfen und auf die Zukunft von Stahl setzen?

Gesagt, getan: Wir machen uns die guten Eigenschaften des langlebigen Materials zu Nutze und schmieden individuelle, stylische Produkte zum Anfassen – von der Stahlskulptur oder der Sichtschutzwand bis hin zur Feuertonne, Grillschale oder Outdoorküche. Perfekt für den lauen Sommerabend im Schrebergarten.